Aktuelles von Markus, Helen und Sky seit der Rückkehr in die Schweiz

17. Mai 2015  

Wir freuen uns, dass Diana und Silvan fast alles gemeinsam machen. Ob beim Pizza belegen, Bobbycar oder Velo fahren im tiefsten Winter: sie sind immer füreinander da. Sky ist froh, immer dabei sein zu können. Wenn Diana und Silvan Pizza belegen, wartet Sky geduldig, bis "zufällig" ein Stück Schinken oder Mozzarella auf den Boden fält... Silvan und Diana helfen sich, wo sie nur können, unterstützen sich gegenseitig - und hecken gemeinsam die wildesten Pläne aus.

3. März 2015

Wir fahren in die Skiferien! Es dauert eine Weile, bis wir alles Gepäck im Auto verstaut haben... Diana und Silvan werden während der Fahrt nach Bivio von Sky bewacht - bis auch sie einschläft.

Helen und Markus stehen beide seit mehreren Jahren zum ersten Mal wieder auf Skis. Diana und Silvan sind zu Beginn etwas skeptisch, aber nach ein paar Tagen fahren sie bereits ganz allein einen Hügel hinunter. Kälte und Schnee machen ihnen nichts aus - sogar dann, als der Skilift nicht mehr lief, weil er vor Kälte einfror, wollten sie weiter skifahren. Wir sind dann ein paarmal alle miteinander den Hügel zu Fuss hochgelaufen. Sky schützen wir mit einem wärmenden Mantel vor der Kälte, und am Abend ziehen wir ihr zum Schutz vor den messerscharfen Schneekristallen zusätzlich noch Neopren-Finkli an.

21. Januar 2015

Diana und Silvan werden drei Jahre alt! Sie freuen sich sehr über ihre von Helen gebackenen Geburtstagstorten und bauen konzentriert und geduldig den von Silvans Götti erhaltenen Turm auf.

 

10. Januar 2015

Seit mehreren Tagen schneit es fast ununterbrochen. Mittlerweile messen wir in unserem Garten eine Schneehöhe von über 45cm. Das verleitet uns zum Bau von einem Schneemann, und wo einer ist, darf der andere nicht fehlen! Jeden Tag ist die ganze Familie am Schnee schaufeln und Auto "ausgraben".

02. Januar 2015

Die letzten zwei Jahre waren sehr intensiv und spannend. Es ist so viel passiert, dass wir manchmal nicht wussten, wo uns der Kopf steht. Zwillinge zu "haben" ist schön, aber auch sehr anstrengend. Wir freuen uns auf die kommenden Herausforderungen und hoffen, dass uns Sky trotz ihrer 15 Jahre noch lange begleiten wird.

Wenn Sky spazieren geht, dürfen Silvan und Diana immer mitkommen. Weil es im Winter machmal wirklich sehr kalt ist (bis -15°C) und stark windet, packen wir unsere Kinder wie Mumien ein. Das sieht machmal ziemlich lustig aus, aber trotz der Kälte dürfen die Kinder immer mitkommen, wenn Sky spazieren geht.

Diana und Silvan sind zwei sehr gute "Esser", d.h. sie haben praktisch alles gern, was wir ihnen zum Essen geben. Sie essen so gern, dass sie, sobald Helen in der Küche steht, am Küchengitter stehen und lautstark mitteilen, dass sie alles, was sich in Sichtweite befindet, probieren möchten. Wenn sie dann etwas zum Probieren bekommen, sind sie glücklich - und wenn das "Probererli" verdrückt ist, beginnt das Prozedere von Neuem...

Wenn es zum Dessert etwas Joghurt oder Hüttenkäse gibt, darf Sky die leer gegessenen Becher ausschlecken...

Das Baden im Wasser und in Bällen macht beiden Kindern grossen Spass.

Unsere Kinder liebe Tiere. Egal, ob wir im nahe gelegenen Bauernhof die Kühe studieren, im Kinderzoo Rapperswil Elefanten betrachten, im Zürcher Zoo Brillenbären suchen oder im Zoo Hasel Esel und Lama streicheln - Silvan und Diana würden am liebsten alle diese Tiere mit nach Hause nehmen. Wenn Diana beim Zoobesuch Durst hat, hilft ihr Silvan gerne beim Trinken und hält ihr den mit Wasser gefüllten Schoppen.

Diana und Silvan lieben Sky, und Sky mag die beiden auch. Sie lässt geduldig alles mit sich "geschehen" und ist froh und stolz, die ganze Familie beschützen zu dürfen. Wenn Helen alleine mit den Kindern und Sky spazieren geht (was unter der Woche den Normalfall darstellt, weil Markus dann im Büro ist), ist es manchmal nicht ganz einfach, alle unter Kontrolle zu haben. Insbesondere dann, wenn Diana vorausläuft, Silvan eine Schnecke beim Kriechen beobachtet und Sky an einer Hausecke herumschnuppert... Und wenn dann eine Auto kommt, muss Helen "multi-tasking-fähig" innert kürzester Zeit dafür sorgen, dass die Kinder still am Strassenrand stehen und sie Sky am Halsband halten kann - keine leiche Aufgabe! Aber trotz all dieser (und anderer) gelegentlicher Mühen sind wir jeden Tag von Neuem dankbar und stolz, Sky von Südafrika mitgenommen zu haben. Sehr oft denken wir an die Zeit zurück, als wir gemeinsam mit Sky quer durch den afrikanischen Kontinent zurück nach Uster gefahren sind!

Wenn Sky einmal aller Kinderliebe zum Trotz etwas Ruhe möchte, verzieht sie sich entweder in eines ihrer Bettli oder lässt sich an der Fensterfront von der Sonne wärmen. Unabhängig vom Lärm um sie herum schläft sie dann tief und fest.

Der 2. Geburtstag wird mit Ballonen und zwei Rüblitorten gefeiert. Diana und Silvan geniessen es, viele Verwandte und Freunde an diesem speziellen Tag um sich zu wissen. Oftmals können wir es kaum fassen, wie schnell die Zeit vergeht, und wie schnell Kinder wachsen.

Stolz präsentieren Diana und Silvan den ersten von Helen selbst gebackenen Zopf (1 kg schwer). Er wurde innert kürzester Zeit verzehrt - er mundete allen vorzüglich!

21. Januar 2013

Diana und Silvan sind 1 Jahr alt! Wir können es kaum glauben, wie schnell die Zeit bzw. das letzte Jahr vergangen ist. Es ist unglaublich, welche Entwicklung unsere Zwillinge durchgemacht haben: Zuerst schliefen sie gemeinsam in einem Bettli, dann ging es los mit herumkrabbeln, und schon bald essen sie den ersten Brei.

Um ja nichts zu verpassen, guckten sie während dem Spazieren neugierig aus dem Kinderwagen heraus, und bald darauf stehen sie bereits auf eigenen Beinen.

Gemeinsam mit Sky machen Diana und Silvan die Wohnung unsicher. Beide Kinder lieben unseren Hund, und sie geniessen es, mit den Hundenäpfen zu spielen - vor allem mit dem Trinknapf, denn der ist besonders interessant, schliesslich ist er mit Wasser gefüllt! Gelegentlich müssen nach dem Spiel die Kleider gewechselt werden, weil das Wasser nicht im Trinknapf blieb...

Nach anfänglich heftigen Protesten finden Silvan und Diana am Baden Gefallen und sind stolz, ganz ohne Hilfe in der Badewanne sitzen zu können.

Das Zähneputzen behagt Silvan - ganz im Gegensatz zu Diana - nicht sonderlich. Dafür erklärt er Diana gerne, wie man einen Silberpfeil lenkt. Im Gegenzug zeigt ihm Diana ihr Lieblingsversteck hinter der Lautsprecherbox.

Und schon haben Diana und Silvan das erste Lebensjahr vollendet. Das muss natürlich gefeiert werden! Helen hat eine feine Aargauer Rüeblitorte gebacken, und die Eltern von Helen bringen eine saftige Apfeltorte mit.

13. bis 16. Juni 2012

Seit langem freuen wir uns auf das Wiedersehen mit Andy und Edith, welche wir in Malawi und Tansania kennengelernt haben und uns bereits vor drei Jahren (7. bis 9. April 2009) in der Schweiz besuchten. Seit kurzem sind sie zu dritt: Hendrix, ein Ridgeback-Männchen, begleitet die beiden auf Schritt und Tritt. So eindrucksvoll der Auftritt von Hendrix auch sein mag - er ist ein Schmusehund, der sich umgehend mit Sky anfreundete und rasch entdeckte, dass er sich auf unserem Sofa einkuscheln darf... Hendrix verschläft einen guten Teil des Tages an seinem Platz auf dem Sofa oder neben Sky auf unserem Rasen in der Sonne, während sich Edith und Andy rührend um Diana und Silvan kümmern. Leider vergeht die Zeit viel zu schnell, uns uns bleibt nichts anderes übrig, als traurig hinter dem englischen Wohnmobil herzuwinken.

28. April 2012

Im Wald neben unserem Haus wohnt eine Fuchsfamilie. Seit es am Morgen nicht mehr so kalt ist, spielen die jungen Füchse jeweils direkt vor dem Höhleneingang. Es ist unglaublich süss, wie diese kleinen Wollknäuel herumtollen, tapsig hinfallen und miteinander spielen. Wenn wir mit Sky in der Morgendämmerung spazieren gehen, treffen wir die Fuchskinder oft mitten im Spiel an. Sobald die Fuchskinder Sky sehen, sitzen sie regungslos vor dem Höhleneingang herum, und Sky schleicht sich langsam so nah an die Fuchskinder heran, bis sich ihre Nasen berühren. Mit einem Mal dann huschen alle Fuchskinder in die Höhle zurück und kommen nur ganz zögerlich wieder heraus.

14. April 2012

Bei uns gibt es bereits wieder etwas zu feiern: Unser Panther hat endlich seine Mutter gefunden - was für eine Freude für die ganze Familie! Glücklich verbringen Panther und seine Mutter Pauline ab sofort viel Zeit miteinander - unter anderem im kuschelig weichen Bettchen von Diana und Silvan.

25. Februar 2012

Wie bereits am 17. November 2011 treffen wir uns heute bei Elli Soons. Diesmal geht es aber nicht um Helens Bauch, sondern um unsere zwei Babys. Mit viel Geduld und Ellis guten Ideen schaffen wir es, ein paar wirklich schöne Fotos von unserem Nachwuchs zu machen. Die Fahrt zu Elli war für uns der erste Ausflug als Familie, und entsprechend waren wir gespannt, ob alles gut gehen würde. Schlussendlich stellte sich das Ganze als ziemlich problemlos heraus. Zugegeben, es ist nicht ganz einfach, zwei Erwachsene, zwei Babys und einen grossen Hund in einen dreitürigen VW-Polo zu quetschen, aber dank Skys Flexibilität und unserem Ideenreichtum machen wir das Unmögliche möglich. Es ist ein schönes Gefühl, mit der gesamten Familie unterwegs zu sein!

7. Februar 2012

Der diesjährige Februar ist ausserordentlich kalt. Oftmals wird es bei uns auch tagsüber nicht wärmer als -15° C. Das führt dazu, dass der Schnee gefriert. Die afrikanischen Pfoten von Sky sind für diese Verhältnisse nicht gemacht, und wir merken bald, dass sie Schmerzen hat beim Spazieren. Wir kaufen ihr deshalb Finkli aus Neopren. Nach anfänglichen Gehproblemen (welcher Hund zieht schon gerne Finkli an...) merkt Sky bald, dass ihr die Finkli gut tun. Weil es bei uns oft stark windet, fühlt sich die Kälte noch kälter an, was uns dazu veranlasst, Sky einen Wintermantel zu kaufen. Dergestalt ausgerüstet kann Sky stundenlang in der Eiseskälte im Schnee herumtollen und freut sich unheimlich, wenn sie mit uns durch den Schnee, in welchem sie oftmals bis zum Bauch versinkt, spazieren kann.

21. Januar 2012

"Manches fängt klein an,

manches beginnt gross.

Aber manchmal ist das Kleinste

das Grösste!"

 

Heute geht unser lang gehegter Traum endlich in Erfüllung. Seit heute sind wir stolze, unendlich glückliche und dankbarere Eltern von Silvan Sandro und Diana Fiona. Unsere Kinder sind zwar fünfeinhalb Wochen zu früh zur Welt gekommen, aber das macht nichts. Die ersten zwei Wochen nach der Geburt wurden sie auf der Wochenbettstation vom Kreisspital Muri fachkundig und liebevoll umsorgt. Nachdem zu Beginn beide Kinder über eine Magensonde ernährt wurden, beide in die Isolette und Silvan aufgrund einer Gelbsucht eine Blaulichttherapie machen musste, konnte Helen mit den Babys nach knapp zwei Wochen das Spital verlassen.

Es war ein unglaublich emotionaler Moment, als wir das jeweils erste Schreien unserer Kinder beim Kaiserschnitt hörten. So ein Baby ist ein derart aussergewöhnliches Geschenk, das ist einfach unglaublich. Wir können es irgendwie immer noch nicht fassen, wie aus Nichts ein derart vollkommenes Wesen entstehen kann. Und wir können uns kaum vorstellen, wie diese derart winzigen Geschöpfe, deren Zehennägel weniger als einen Millimeter lang sind, so gross werden können wie wir es sind. Wir Menschen können zwar zum Mond fliegen und Roboter bauen, aber so etwas Wunderbares schaffen - das werden wir nie können.

Helen und ich sind enorm dankbar, dass es geklappt hat. Und jetzt hat es gleich mit zwei Kindern eingeschlagen. Gottes Wege sind - wie so oft - unergründlich. Man sollte manchmal weniger fragen und mehr glauben; leider ist es zuweilen nicht ganz einfach.

Wir freuen uns unglaublich fest auf unseren neuen Lebensabschnitt als Vater und Mutter - und Sky als Beschützerin der gesamten Familie.

17. November 2011

Wir freuen uns alle über Helens Schwangerschaft und sind fasziniert, wie stark sich die Haut von Helens Bauch dehnen kann. Ab heute wird Helen immer schwerer. Sie nimmt fast ausschliesslich beim Bauch zu. Für uns alle ist das Fotoshooting bei Elli Soons ein Erlebnis. Mit viel Geduld und Feingefühl lassen sich sogar mit Hund wunderbare Schwangerschaftsfotos machen!

23. Mai 2012

Helen hat Markus zu seinem Geburtstag eine Einführung in den Kunstflug geschenkt. Markus ist unheimlich gespannt, wie es anfühlt, in einer Extra 330LC in der Luft herumzuwirbeln. Der Pilot und Kunstfluglehrer Christoph Meyer von Airventure erklärt Markus vor dem Montieren des Fallschirms, welche Figuren wir in den Himmel zeichnen werden, und schon geht es los. Mit einer unglaublichen Beschleunigung hebt das Flugzeug vom Boden ab, und kaum sind die Gurte vom Fallschirm richtig festgezurrt, folgen Rollen, Loopings, Rückenflug, Immelmann, Turns etc. bis der Magen von Markus genug davon hat. Total durchgeschwitzt vom Aushalten der G-Kräfte ist Markus nach einer knappen Stunde nicht unglücklich, wieder festen Boden unter den Füssen zu spüren. Das Herumwirbeln in der Luft macht zwar unheimlich Spass, ist aber - zumindest für Ungeübte - auch recht anstrengend.

1. Mai 2011

Sky geht es nicht sonderlich gut. Sie hat am ganzen Körper verteilt etliche Krebsgeschwüre, die von Dr. Kipfer und Dr. Howard in der Aabach Tierpraxis während insgesamt drei Operationen entfernt werden. Die Operationen und die damit verbundenen Vollnarkosen setzen ihr stark zu. Obwohl ihr das grüne "Body" und der Kragen gar nicht behagen, ergibt sie sich treu in ihr Schicksal und hofft, dass das Ganze möglichst rasch vorbei ist. Nach insgesamt etwas mehr als zwei Monaten muss sie den Kragen nicht mehr tragen, und zu unserer riesengrossen Freude erholt sie sich gut von den Eingriffen. Bald schon hüpft und rennt sie über die Felder, wie wenn nichts geschehen wäre. Den beiden Tierärzten Dr. Kipfer und Dr. Howard sowie dessen Ehefrau und Assistentin Jana Howard danken wir herzlich für ihren Einsatz!

26. März 2011

Es ist soweit - wir ziehen um! Neun Jahre lang lebten wir in einer kleinen 2 1/2-Zimmer-Dachwohnung direkt am Greifensee. Die Wohnung im über 60-jährigen, renovationsbedürftigen und ruhig gelegenen Haus ist uns sehr ans Herz gewachsen. Nicht nur wir, auch Sky fand es toll, ein Zuhause am Rande eines Naherholungsgebietes zu haben. Dennoch war es langsam an der Zeit, eine neue Bleibe zu suchen.

Während all der Jahre haben sich unglaublich viele Sachen angehäuft. Die beiden Estriche sind teilweise bis zum Dach mit Material gefüllt. Wir beschliessen, uns von vielen Sachen zu trennen, und schlussendlich füllen wir eine gehäufte 7m3-Mulde mit Abfall...

Den Zügeltag findet Sky gar nicht toll. Sie kuschelt sich im Auto auf dem Fahrersitz und hofft inständig, dass wir sie nicht verlassen und sie nicht allein in der leeren Wohnung bleiben muss. Nachdem fast alles gezügelt ist, beenden wir unseren Lebensabschnitt mit einem feinen Fondue. Dann verlassen wir die Wohnung schweren Herzens endgültig.

Es ist fast ein etwas unwirkliches Gefühl, die Wohnung so leer zu sehen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge nehmen wir Abschied von unserer langjährigen Bleibe.

Dann geht es definitiv weg von der Wohnung, hin zu unserem neuen Zuhause. Durch Zufall sind wir auf dieses Zweifamilienhaus gestossen, in welchem wir inmitten der Landwirtschaftszone auf einem neu gebauten Bauernhof wohnen. Uns umgibt eine herrliche Ruhe, und wir geniessen - oftmals über dem Nebelmeer - eine herrliche Aussicht. Sky freut sich natürlich auch sehr, denn in der uns umgebenden Natur können wir stundenlange Spaziergänge unternehmen, und es gibt (nicht nur für sie) eine Menge zu entdecken. Zwar vermissen wir den Greifensee direkt vor der Haustüre etwas, freuen uns dafür um so mehr ob der saftigen Wiesen um unseren Hausteil sowie dem nahe gelegenen Wald. Wir sind sehr glücklich, einen neuen Lebensabschnitt beginnen zu können!

29. Januar 2011

Frühmorgens heisst es aufstehen, Winterkleider anziehen und ab in die Berge zum Schneeschuhlaufen. Südlich des Vierwaldstättersees wandern wir über den tiefen Pulverschnee zur Gummenalp, wo wir übernachten. Am nächsten Tag geht es weiter zur Eggalp, und von dort wieder talwärts. Die gesamte Tour freuen wir uns über ein herrliches Winterwetter und sind glücklich, diese zwei Tage über dem Nebelmeer verbringen zu können.


22. Oktober 2010

Wir freuen uns über den heutigen Bericht in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) über unsere Wanderung auf den Mount Ngozi in Tansania.

21. Juni 2010

In den letzten Wochen regnete es oft. Dies führte dazu, dass der Greifensee über die Ufer trat und weite Landstriche überflutete. Die Spazierwege rund um den See standen zum Teil tief unter Wasser. Wir haben Freude daran, durch das Wasser zu waten, und auch Sky freut sich trotz anfänglicher Skepsis über die willkommene Abwechslung. Am liebsten würden wir mit dem Santana durch das Wasser rauschen, aber leider steht das ganze Gebiet unter Naturschutz.

Gegen die Naturgewalt kommen weder Mensch noch Hund an.

1. Januar 2010

Wir beteiligen uns aktiv in mehreren Internetforen zum Thema Santana und Reisen. In einem dieser Foren (Offroadforum) fand Ende 2009 ein Kalenderbildwettbewerb statt. Jedes registrierte Mitglied hatte die Möglichkeit, drei im Zusammenhang mit Offroad stehende Bilder einzusenden. Alsdann wurde abgestimmt, welche Bilder in den Kalender aufgenommen werden. Unser Reisegefährt gewann in zwei Abstimmungen: Auf dem Titelbild steht unser Santana stolz vor der roten Pyramide in Ägypten, und auf dem Monatsbild "Oktober" kämpft er sich durch den Dschungel in Tansania.

   

13. September 2009

Barbara Aeschbacher und Karsten Lindau reisten mit ihrem Buschtaxi in knapp zwei Jahren rund um den afrikanischen Kontinent. In Mali holten sie sich am 3. März 2006 Verstärkung in Form eines vier Monate alten Hundes an Bord und tauften ihn "Mali". Als wir uns auf unserer Afrikaquerung überlegten, Sky mitzunehmen und in die Schweiz zu importieren, stellten sich uns unzählige Fragen, die uns Barbara und Karsten rasch und kompetent beantworteten. Dafür sind Sky und wir ihnen bis heute sehr dankbar!

Heute treffen wir uns zum ersten Mal und bräteln gemeinsam am Greifensee. Sky und Mali verstehen sich nach einem kurzen anfänglichen Geplänkel recht gut, und wir geniessen den Tag mit dem Austauschen von Geschichten unserer Afrikareisen und dem Wiedereintauchen in den schweizerischen Alltag.

12. Juni bis 13. Juni 2009

Dieses Wochenende verbringen wir zum ersten Mal in Bad Kissingen (D), wo jedes Jahr Europas grösste Offroad-Messe stattfindet. Über 230 Aussteller präsentieren auf dem enorm grossen Messegelände den gut 40'000 Besuchern einen Teil ihres Sortiments. Mit besonderem Stolz stellen sie ihre höhergelegten und mit Spurverbreiterungen sowie breiteren und grösseren Reifen ausgestatteten Fahrzeuge zur Schau.


Wenn man die Angebote der Aussteller miteinander vergleicht, stellt man nicht selten fest, dass ihre Ausbau- und Umbauvarianten jenen anderer Aussteller verdächtig ähnlich sind. Umso mehr Aufmerksamkeit wird daher jenen zuteil, die ihre eigenen Ideen umgesetzt haben und präsentieren. Wer wie wir längere Zeit im Auto gelebt hat, vermag die Stärken und Schwächen eines Ausbaus manchmal sehr rasch zu erkennen. So stehen wir kopfschüttelnd vor dem Stand eines Ausstellers, der für seinen Ausbau zum Teil unbehandeltes Holz verwendet - es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Regale und Kästchen in eine Schimmelpilzkultur verwandeln. Umgekehrt sind wir überzeugt, dass der seitliche Zugriff auf Kochutensilien und andere jeden Tag gebrauchte Gegenstände eine sehr gute Idee ist, zumal die Abdeckklappe wasserdicht und verschliessbar ist. Interessant sind auch jene Lösungsvorschläge, bei denen man im aufklappbaren Dach wie auch im Autoinnern schlafen kann und zudem - selbst bei geschlossenem Dach - im Innern des Autos einigermassen bequem ein paar Tage verbringen kann!

Mit einer Mischung aus Staunen und Fassungslosigkeit stehen wir vor zwei- bis vierachsigen Trucks. Diese zu Wohnmobilen umgebauten Lkws sind zum Teil offroadtauglich und bieten oft jeden erdenklichen Luxus. Zum Teil lassen sich sogar Motorräder, Quads und schnittige Sportwagen in Staufächern dieser Wohnmobile "verstecken"! Die Grösse der Wohnmobile ist jedoch nicht immer ein Vorteil - schmale Fahrwege und enge Campingplätze dürften zu echten Knacknüssen werden.

Wer das riesige Messegelände an mehreren Tagen erkunden möchte, kann auf dem Campingareal mitten in der Stadt übernachten. Aufgrund des Regens am ersten Messetag verwandeln sich die Campingwiesen mancherorts rasch in Matsch, was die Offroad-Begeisterten jedoch kaum zu stören vermag. Beim Herumschlendern auf dem Campingareal kann man sinnvolle Aus- und Umbauten bewundern - und solche, bei denen man nicht so recht weiss, was davon zu halten ist. Die meisten Leute übernachten hier in ihren Dachzelten. Allerdings gibt es nicht einfach "das Dachzelt" - nein, es sind die verschiedensten Varianten von Dachzelten zu bewundern. Oft können wir nur noch staunen ob dem Erfindergeist der Hersteller. Zum Teil entstammen die Konstruktionen wahrscheinlich der Marke "Eigenbau", was ihnen eine besondere Ausstrahlung verleiht.


Wer genügend lange sucht, stösst auf dem Campingareal auch auf Trouvaillen, wie einen enorm alten, sich aber in einem sehr guten Zustand befindenden Serie II-Landrover. Die Messe verleiht ohne Zweifel Inspirationen, aber entsprach nicht dem, was wir erwarteten. Immerhin sammelten wir eifrig Prospekte und Adressen - schliesslich hegen wir bereits Pläne für den weiteren Ausbaus unseres Santis. Bei Weitem am Besten gefallen hat uns übrigens ein spezieller Santana PS-10...

7. April bis 9. April 2009

Lange haben wir uns auf den Besuch von Andy und Edith Bartharpe aus England gefreut. Kennen gelernt haben wir uns mitten in Afrika, und zwar auf einem Shoprite-Parkplatz in Lilongwe (Malawi). Der Zufall wollte es, dass wir uns knapp zwei Wochen später nochmals in einer Werkstatt in Mbeya (Tansania) trafen. Wir plauderten über das Erlebte, fachsimpelten über das noch Bevorstehende und verabredeten ein Treffen nach unserer Rückkehr.

In diesen Tagen nun dürfen wir unsere englischen Freunde bei uns zuhause begrüssen. Wir alle haben im letzten Jahr enorm viel erlebt, und mit Wehmut denken wir gemeinsam an den geheimnisvollen, riesigen Kontinent. Manchmal kann man es kaum glauben, dass andere Reisende genau dieselben einheimischen Personen angetroffen haben und zum Teil beinahe dasselbe erlebt haben wie wir! Während unseres Ausflugs nach Rapperswil vermitteln wir deshalb nicht nur einige interessante historische Informationen über das Städtchen, sondern erzählen uns gegenseitig, was wir alles erlebt haben.

Andy und Edith verfügen beide über ein ausgesprochen gutes fotografisches Flair. Um möglichst gute Fotos machen zu können, scheuen sie sich zu unserem Gaudi nicht, mitten in der Strandpromenade auf den Boden zu liegen, um eine Ente beim Wassern zu fotografieren.

Wir geniessen wundervolle und sonnige Tage, doch leider verrinnt die Zeit viel zu schnell. Zum Glück hoppelte der Osterhase rechtzeitig bei uns vorbei und konnte unseren Freunden eine kleine Wegzehrung mitgeben. Wir wünschen Andy und Edith weiterhin einen guten Start in den Alltag und freuen uns bereits jetzt auf unser nächstes Wiedersehen!

25. März 2009

Unser Santana reiste blitzblank sauber nach Südafrika, und kam sehr schmutzig zurück in die Schweiz. Seit dem 15. Januar 2009 sind wir deshalb damit beschäftigt, unser Reisegefährt zu reinigen und - wo nötig - zu reparieren. Zum Glück können wir dabei auf die Hilfe von Daniel und Erhard Sedak zählen! Nach unserer wochenlangen Reinigungsaktion weist von aussen her jetzt nichts mehr auf die vergangenen Monate hin. Die Innenreinigung steht uns allerdings noch bevor...

13. Februar 2009

Wir freuen uns über den heutigen Bericht im Anzeiger von Uster über unsere Reise durch Afrika.

10. Februar 2009

Trotz Sturm und Schneeschauer spazierten wir mit Sky dem Greifensee entlang. Dort werden wir Zeuge eines seltenen Schauspiels: Starker Wind und Wellengang haben das gesamte Eis des Greifensees ans nördliche Ufer getragen und dort am Ufer aufgeschichtet. Die mehrere Zentimeter dicken Eisplatten zerbarsten ob des gewaltigen Druckes und stapelten sich am Ufer mindestens einen halben Meter hoch. Sky flog mit seinen langen Ohren fast davon...

Die Natur ist immer wieder faszinierend - nicht nur in Afrika!

 


 

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